Wer hat nicht schon mal davon geträumt, das Amt eines Kapitäns über die eigene Badewanne hinaus auszuüben? Das ist gar nicht so schwer, wie man das zunächst vermutet. Im Gegenteil, wenn man darüber hinaus noch einen gemütlichen, aber erlebnisreichen Urlaub genießen möchte, dann sollte man sich mal mit dem Gedanken vertraut machen, ein Hausboot zu mieten. Einfach über Flüsse, Kanäle und Seen fahren und nach Herzenslust an geeigneter Stelle vor Anker gehen und das Leben genießen. Mit ein bisschen Glück springt auch noch ein Fisch für das Abendbrot mit ins Boot, was könnte schöner sein?
Mit dem Hausboot Urlaub genießen ganz ohne Sportbootführerschein
Üblicherweise ist es so, dass man mit einem Hausboot nur dann auf den Wasserstraßen fahren darf, wenn man die erforderliche Erlaubnis dafür besitzt. Hier müsste der Sportbootführerschein Binnen erworben werden, damit man den Hausbooturlaub genießen kann. Doch der Traum vom Kapitän auf einem Hausboot kann man sich auch erfüllen, wenn man nicht im Besitz des entsprechenden Sportbootführerscheines ist. Es gibt bestimmte ausgesuchte Gebiete, in denen man das Fahren mit dem Hausboot auch ohne diesen Erlaubnisschein gestattet bekommt. Dazu muss man das Hausboot chartern und darf sich auch nur in dem bestimmten Gebiet aufhalten. Während der Mietdauer besitzt der Charterschein den gleichen Charakter, wie der Sportbootführerschein Binnen. Allerdings muss man vorher eine gründliche Einweisung für das Hausboot mit Probefahrt als Abschluss erhalten, bevor man endgültig ablegen kann.
Campingurlaub auf dem Wasser
Wer sich für den Hausbooturlaub entscheidet, der kann dies durchaus als einen Campingurlaub bezeichnen. Nur ist man hier nicht mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs, sondern eben mit einem Hausboot. Findet der Urlaub in den begrenzten Gebieten statt, weil man den Sportbootführerschein nicht besitzt, dann kann man das Hausboot am Tag steuern, während man in der Nacht vor Anker gehen muss. Mit dem Charterschein ist das Fahren bei Nacht nämlich nicht gestattet. Doch nach einer anstrengenden, aber durchaus interessanten Fahrt auf dem Hausboot, hat man sich ja auch eine Ruhepause verdient. Dazu legt man an einer geeigneten Stelle mit dem Hausboot an. Diese sind üblicherweise gekennzeichnet, da man hier auch das Nutzwasser immer wieder auffüllen kann.

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